Schutzkleidung ist auch Wetterschutz. Doch wie schütze ich mich vor über 30 Grad. Ich zieh mir halt nur das Nötigste an. Und was das ist will ich selbst entscheiden. Die Helmpflicht ist schon nervig genug. (Wurde in der USA wieder abgeschafft)
Wer nach immer mehr Regeln ruft und die auch noch für gut befindet hat meiner Meinung nach was nicht verstanden. Schon gar nicht was Motorradfahren im Kern ausmacht.
Ich bin dafür das Alle, die immer weiterreichende Regelungen begrüßen, sich zwei zusätzliche Reifen anschaffen sollen. Schon wegen der permanenten Umfallgefahr.
leo4u hat geschrieben: Wer nach immer mehr Regeln ruft und die auch noch für gut befindet hat meiner Meinung nach was nicht verstanden. Schon gar nicht was Motorradfahren im Kern ausmacht.
Ich bin dafür das Alle, die immer weiterreichende Regelungen begrüßen, sich zwei zusätzliche Reifen anschaffen sollen. Schon wegen der permanenten Umfallgefahr.
Wer Regeln braucht, um sich und andere zu schützen, DER hat nichts verstanden..... Und der letzte Satz ist mal wieder sowas von überflüssig......
Bis auf den Punkt mit der Schutzkleidung sind die Regelungen klasse.
Ich muß Leo größtenteils rechtgeben. Wann ich was und warum anziehe, das will ich auch selber entscheiden. Wo endet die Regelungswut? Ich brauche keine Fürsorge. Motorradfahrer sind schließlich keine Pflegefälle.
Wer hier in Südfrankreich Moped- und Rollerfahrer rumheizen sieht, und welche Klamotten die dabei eher nicht anhaben, der kann über solche Regelungen nur den Kopf schütteln. Ab einem gewissen Punkt muß jeder eben die Konsequenzen selber übernehmen. Wer dann auf die Fresse fliegt, hat eben Pech gehabt. Ich halte nix davon, dann vorsorglich und zwangsweise alle wie ein Michelinmännchen einzupacken.
Es gab schon immer sowas wie natürliche Selektion, wir sind gerade dabei diese abzuschaffen. Nicht gut. Die Konsequenzen kann man sich u.a. an der aktuellen Besetzung der Parlamente auf Bundes- und Länderebene anschauen. Oder auch in diversen Foren. Eigentlich überall...
Interessant wie man den Beitrag nur auf das negative hin beeugelt. Natürlich ist Schutzkleidung gerade im Sommer nicht gerade ein Antitranspirant. Aber die dürfen sich jetzt im Verkehr vorbeischlängeln - LEGAL die dürfen die Busspur nutzen - LEGAL die dürfen auf Gehwegen parken - LEGAL Das wird hier, wenn überhaupt, nur geduldet. Da lag eigentlich mein Augenmerk drauf. Und das hätte ich gerne auch hier.
Es gibt konstruktive Kritiken, die eine gute Diskussionsgrundlage bieten und es gibt Bemerkungen, die eben nicht dazu geeignet sind.....
@Bappe: Die Regelungswut beginnt dort, wo es Menschen gibt, die keinen Funken Verstand haben sich selbst zu schützen. Sie beginnt dort, wo andere in Mitleidenschaft gezogen werden. Sei es die Sanitäter oder Ärzte die diese Menschen dann zusammenflicken müssen oder sei es die Gemeinschaft, die die Kosten für solch einen Unsinn mit tragen müssen und das u.U. für den Rest dieses u.U. dahinsiechenden Lebens.
Wer glaubt, dass Helmpflicht unsinnig sei, der ist sehr weit von dem entfernt, was man als Intelligenz oder Verantwortungsbewusstsein bezeichnet.... Ich finde es traurig, aber bezeichnend für manche Gruppen, dass eine solche Regelung getroffen werden muss. Denken wir nur mal an die Anschnallpflicht generell und vor allem die Sicherung von Kindern im Auto. Der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, dass Kinder im Auto gesichert werden müssen, aber es musste erst eine gesetzliche Regelung her, damit manche uneinsichtige Menschen das akzeptierten und selbst dann gibt es immer noch welche, die das nicht einsehen.
Natürlich sind Regelungen klasse, wenn sie uns dienen und für gut befunden werden, werden sie unbequem oder hängen sie von der Einsicht eines jeden Einzelnen ab, dann werden sie oder die, die sie befürworten, als dumm, übervorsichtig oder als sonstwas bezeichnet. Ich frage mich dann nur, wer dann wirklich der Dumme ist......
Sorry, aber für solche Einstellungen habe ich keinerlei Verständnis....
Micha hat geschrieben:Interessant wie man den Beitrag nur auf das negative hin beeugelt. Natürlich ist Schutzkleidung gerade im Sommer nicht gerade ein Antitranspirant. Aber die dürfen sich jetzt im Verkehr vorbeischlängeln - LEGAL die dürfen die Busspur nutzen - LEGAL die dürfen auf Gehwegen parken - LEGAL Das wird hier, wenn überhaupt, nur geduldet. Da lag eigentlich mein Augenmerk drauf. Und das hätte ich gerne auch hier.
Das Problem bei solchen Regelungen ist die Grenze. Kaum ein Mensch zweifelt inzwischen die Gurtpflicht an, abwohl es damals heftige Diskussionen gab. Kaum ein Mensch zweifelt inzwischen ABS im Auto an, obwohl es noch immer Gegner beim Moped gibt. Aber auch ich würde lieber selbst entscheiden, ob ich bei 35 Grad (die es heute werden sollen) die Jacke anziehe. Was einem gegen den Strich geht, ist die Überregulierung gegenüber Minderheiten, die zu wenig Wählerstimmen und zu geringe Steuereinnahmen bringen ... Ich bin ziemlich sicher, dass mehr Menschen an Lungenkrebs oder Alkoholmissbrauch sterben als durch fehlende Schutzkleidung, aber die tragen halt Unsummen zum Haushalt bei.
Ich sehe es wie Dieter. Und mit Verlaub, also wenn einer Notfallmediziner wird und dann meint, er muß nur Heftpflaster an kleine Kinder verteilen, der hätte wohl den Beruf verfehlt.
Wenn man euch etwas kitzelt kommt Ihr ja doch aus euch heraus.
Jedem seine Meinung. Mir persönlich gehen die vielen Regeln auf die Nerven. So ziehe ich einen Helm z.B. völlig freiwillig an. Handschuhe auch.
Nur auf meine Jacke habe ich die letzten Tage verzichtet. Würde natürlich böse weh tun bei einem Sturz. Halt etwas vorsichtiger gefahren.
Also Warnweste und Alkoholtester für Frankreich, Lange Jacke und Hose für Belgien und für Deutschland alle ABEs und Freigaben immer dabei haben.
Dann noch nicht die vielen schönen, aber für Motorräder gesperrten, Strecken meiden. Immer an die Geschwindigkeitsregeln halten (Missachtung hat mich gerade 120 Euronen gekostet).
Und einfach mal die Freiheit in vollen Zügen genießen.
Bappe hat geschrieben:Ich sehe es wie Dieter. Und mit Verlaub, also wenn einer Notfallmediziner wird und dann meint, er muß nur Heftpflaster an kleine Kinder verteilen, der hätte wohl den Beruf verfehlt.
Sorry, aber das ist ein Kommentar der deutlich macht, dass Du von der Realität eines Notfallmediziners überhaupt keine Ahnung hast. Hier geht es nicht um Pflaster verteilen. Ich kenne einige Intensivpfleger oder auch Notfallmediziner, die in psychologischer Behandlung sind und auch bei einigen Feuerwehrleute geht die Dauerberieselung schwerer Unfälle nicht immer spurlos vorbei. Solche Aussagen in diesem Zusammenhang finde ich dann schon etwas geschmacklos....
@Dieter: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Alkoholismus und Rauchen ist eine Sucht und es gibt mittlerweile viele Regelungen, die das verfrühte Einsteigen von Kindern und Jugendlichen verhindern soll. Alkohol- und Tabakverkauf ab 18, Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden usw. sind mit Sicherheit nicht von der entsprechenden Lobby befürwortet worden und in der Minderheit sind die bestimmt nicht ...
...warum denn Schutzkleidung tragen, die Heil u. Pflegekosten bezahlen ja alle ...warum denn nicht mit hohen Drehzahlen fahren, die Mitmenschen können ja Ohrstöpsel tragen ...warum den Müll nicht einfach wegwerfen, da gibt es doch die Straßenreiniger ...warum nicht Rauchen, iiiiich bekomme doch kein Lungenkrebs ...warum nicht jeden Abend 2 Fläschchen Bier u. ein Korn, meine Leber verkraftet das schon ...usw.
Wo fängt es an unangenehm zu werden und ab wann mach ich meine eigene Gesetze, die ich dann in wischi waschi Manier anwende.
Ich...als Ich-Mensch müsste halt bei einer möglichen Heil-u. Pflege, die Kosten selbst tragen oder wenn nicht möglich, mich in ein Sterbelager einweisen lassen.
PS: Ich bin ein Weichmann und nur ein wenig ICH-Mensch ....weil wischi waschi so einfach is
Marry hat geschrieben:@Dieter: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Alkoholismus und Rauchen ist eine Sucht und es gibt mittlerweile viele Regelungen, die das verfrühte Einsteigen von Kindern und Jugendlichen verhindern soll. Alkohol- und Tabakverkauf ab 18, Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden usw. sind mit Sicherheit nicht von der entsprechenden Lobby befürwortet worden und in der Minderheit sind die bestimmt nicht ...
O.K. waren in der Eile (im Eifer des Gefechts) wohl die falschen Beispiele, aber mir ging es ums Grundprinzip. Es werden immer mehr Regeln aufgestellt und zwar dort, wo es schnell umzusetzen ist und wo es den Regelaufsteller (Staat) möglichst wenig kostet. Wenn also ein Mopedfahrer ohne Schutzkleidung einen Unfall hat, zahlt seine Krankenkasse weniger ... ? und was ist mit den Touristen, die Bergwandern in Sandalen praktizieren? Oder Radfahrern, oder Skateboardern, oder Skifahrern, ...
Ich seh doch ein, dass es Sinn macht und trag ja auch immer selbst Schutzkleidung, aber Mopedfahrer müssen immer herhalten, wenn es um Einschränkungen oder ums Zahlen geht
Ich finde es gut. Leider passieren immer häufiger Unfälle mit Zweirädern. Auch die neue Regelung in Frankreich ab dem nächsten Jahr finde ich sehr sinnvoll und zeitgemäß. Entscheidungsfreiheit hin oder her. Man muss bedenken, daß unsere StVO schon eine sehr alte Dame ist. Ich habe zwar keine konkreten Zahlen, aber das Verkehrsaufkommen hat sich seit Inkrafttreten der StVO sicherlich mindestens verzehnfacht, gleiches gilt für die Leistung und Geschwindigkeit der Kfz, ob auf 2 oder 4 Rädern. Die neuen Regelungen dienen ja nur dem Schutze der Zweiradfahrer, zum Einen um Verletzungen zu minimieren zum anderen (das halte ich für wichtiger) um den Zweiradfahrer besser und rechtzeitig zu erkennen. Klar kann man die Gesetzesgebung auch dahingehend ändern, für alle Kfz auf Autobahen 100 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und auf kurvigen Straßen eben nur 60km/h. Da wäre das Geschrei aber auch sehr groß. Die Gefahr sicherlich sehr reduziert oder gar gebannt. Diese Freiheit lässt man aber dem deutschen Kfz Führer und das ist gut so, dennoch muss der schwächere geschützt werden. Ich denke es wird nicht mehr lange dauern und bei uns treten auch solche Gesetze in Kraft. Zum einen Freud, zum anderen Leid. Sicherheit geht vor, und die StVo hängt nach. Das sollte man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen, die Zeiten vom Easy Rider sind vorbei. Da wir ein Sozialstaat sind, wird es bei uns nie zu einer Helmbefreiung kommen, weil unsere Gesetzgebung schützend wirken soll. In Amerika ist das etwas anders, da kannste mit nem komplizierten Knochenbruch schon arm werden. Aber so sind wir, wird was verändert, dann jammern wir, wird nix verändert jammern wir auch. Allen mit oder ohne Schutzkleidung trotzdem eine gute Fahrt.
Marry, mit dieser Auffassung dürftest Du aber eigentlich nicht Motorrad fahren, das finde ich dann inkonsequent. Entweder man sieht die Risiken und geht sie bewußt ein, oder man läßt es ganz. Ein bißchen schwanger gibt es nicht. Ein bißchen Schutzkleidung ändert dran nichts. Und dann sollte man anderen auch keine Vorschriften machen, so nach dem Motto, ich fahre ja viel sicherer als Du und deshalb darf ich, aber Du nicht.
Dieter, Deine Beispiele finde ich gar nicht so unpassend.
Ähm...mit welcher Auffassung bitteschön? Ich glaube da hast Du eine etwas verquere Sichtweise und nicht wirklich verstanden, worum es geht. Du bist Dir wirklich sicher, dass man mit Schutzkleidung wie Jacke, Hose, Handschuhe, Schuhe und Helm die gleichen Verletzungen aufweist, wie ohne? Das ist jetzt nicht wirklich Dein Ernst und entbehrt jeglicher Logik. Und ich darf kein Motorrad fahren, weil ich mir erlaube, mir die Sicherheit zu geben, die möglich ist und tatsächlich auch noch unverschämte Weise mit Schutzkleidung und Helm fahre? Warum muss ich bewusst Risiken eingehen, wenn ich sie vermeiden kann, nur damit ich "cool" bin oder "dazugehöre" etwa? Das macht kein Sinn, es sei denn, man ist suizidal gefährdet und wenn das Deine Einstellung ist, dann möchte ich weder "cool" sein, noch "dazugehören". Es gibt da immer noch den gesunden Mittelweg und Menschenverstand. Ich glaube Du schiesst mit Deiner Argumentation jetzt ein wenig über das Ziel hinaus.
Marry, natürlich kannst Du fahren. Auch mit Schutzbekleidung, Helm und von mir aus auch ganz langsam.
Nur möchte ich, und wohl auch noch ein paar mehr, nicht gesetzlich dazu gezwungen werden. Denn deine Argumente sind vom Prinzip her ok. Doch wenn man sich darauf einlässt ist die Letzte Konsequenz halt mit Helm und Schaal im Bett zu liegen.
Denn nur so ist eine Gefärdung der Allgemeinheit und auch weitgehend eine Selbstgefärdung unterbunden.
Na immerhin geht es hier noch gesittet zu beim Diskutieren. Grad noch so... Schaut mal hier, da fliegen die Fetzen (sowas wie "Diktator Kotzbrocken" hauen sie sich da um die Ohren)
@Volki von welchen Heizern sprichst Du denn ? Weder bei Bappe noch bei Leo haben die Fußrasten bisher jemals Bodenkontakt gehabt ...
Es geht doch auch nicht um's Schnellfahren und es bezweifelt doch auch niemand, dass Schutzkleidung wirklich schützt und sinnvoll ist. Ich gehe zumindest mal davon aus, dass auch Bappe und Leo sich im Auto automatisch den Gurt anlegen (obwohl auch das gesetzlich vorgeschrieben ist). es geht schlicht darum, dass der Gesetzgeber wieder mal eine Einschränkung beschlossen hat und den Bürger "bevormundet". Ob das nun sinnvoll ist, ob das notwendig ist, weil der dumme Bürger es nicht freiwillig macht, ist eine ganz andere Sache. Natürlich hat Volki Recht, dass sich die Zeiten geändert haben, das heutige Verkehrsaufkommen und die heutige Technik auch in der StVO Änderungen notwendig machen und in 5 Jahren wird keiner mehr darüber reden, aber man ist vom Aufwachen bis zum Einschlafen nur noch von Einschränkungen umgeben, dass man - Sozialstaat hin oder her - manchmal den Eindruck bekommt, man dürfe sich überhaupt nicht mehr frei bewegen und selbst entscheiden ...
Jammern auf hohem Niveau, schon klar, uns geht es ja noch extrem gut und wir können zumindest noch jederzeit Moped fahren, Urlaub machen wo wir wollen und, sollte er ganz schlimm kommen, jederzeit auch dorthin auswandern, wo es angeblich die große Freiheit noch gibt